Dein ATEM dreht deine Stimme voll auf und lässt dich so wirken, wie du willst!

Shownotes

Wenn ich dich frage, was dir zum Thema „voller, satter Stimmklang“ einfällt, stehen die Chancen hoch, dass du in der Zutatenliste ATEM völlig vergisst. "Ich rede ja nur". Das ist kein Leistungssport, für den logischerweise jeder Puste bräuchte. Doch: Statt "Atemlos durch die Nacht" ist jedes gesprochene Wort deines Business-Alltages wild auf viel mehr Luft. In dieser Episode von STIMMFEUER wollen wir herausfinden, was dein Atem für deine Sicherheit, deine Wirkung, deine Ausstrahlung und deine Laut-Stärke tun kann. Was hat das mit deiner Bühnenpräsenz und deinem Vocal Branding zu tun? Feuer frei für eine luftige Episode, die frischen Wind in dein Atemvolumen bringt!

Über diesen Podcast: Bist du ready für deinen Weg auf die Bühne? Auf deine Business-Bühne? In STIMMFEUER lernst du von Vocal Coach Anja Hackl, wie du zur stimmfeurigen Version deines Ichs wirst – und markante Performances auf deine Business-Bühnen bringst. Wirke, wie du bist und wie du willst. Stimmstark, abrufbar, vielfarbig, souverän und unverwechselbar. Deine Stimme wird deinen beruflichen Erfolg pushen und dir nicht mit Lampenfieber-Schüben im Wege stehen. Hier geht es um Keynotes, Vorträge, Interviews, Team-Meetings UND um deine große Wunschbühne. Mit Stimmfeuer.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hey, hallo, willkommen hier bei Stimmfeuer, deinem Podcast für Stimmerfolge im Business

00:00:07: und auf deinen Bühnen. Und heute werden wir atmen. Ich bin Anja Hacke,

00:00:13: stimmfeurige Bühnenfachfrau und dein Coach und...

00:00:17: Hast du jetzt die Luft angehalten, weil du so neugierig bist? Oder hältst du eigentlich

00:00:27: immer die Luft an? Wenn du was sagst, oder wenn du dich konzentrierst,

00:00:31: oder wenn du Lampenfieber hast, oder wenn du dich zurückhältst, oder eigentlich immer?

00:00:37: Ich sage dir, ich habe Klienten in meinem Vocal Coaching und da geht es um Singen oder um Sprechen,

00:00:44: um Bühne oder um Radio, völlig egal. Dann sage ich, atmest du eigentlich durch die Haut?

00:00:52: Und ehrlich, ich frage mich manchmal, wie diese Organismen und dieses Blut mit so wenig

00:01:01: Sauerstoff auskommen können. Wie ist es bei dir? Herrscht dicke Luft zwischen dir und deiner Stimme?

00:01:07: Atmet ihr schon zusammen, du und deine Stimme? Geht ihr zusammen auf Bühnen, du und deine Stimme?

00:01:15: Und habt ihr Atem drunter wie so ein Luftkissenboot für diesen Ton, für dieses gesprochene Wort?

00:01:22: Das wäre sehr hilfreich, würde deine Stimme zu deinen Worten sagen.

00:01:27: Hast du eine Ahnung, wie du atmest, wenn du sprichst? Atmest du vorher durch die Nase und

00:01:39: das klingt sehr obertonreich? Oder beißt du die Zähne zu und dann klingt es noch obertonreicher?

00:01:48: Oder du atmest durch den Mund und machst ihn wirklich erschreckend weit auf? Hallo, hallo,

00:01:57: hallo, dann hättest du einen warmen Sound. Und ehrlich, ja, dein Klartext aus dem Gehirn,

00:02:03: von oben herunter, das kriegt man irgendwie noch toleriert, nur durch die Nase atmend.

00:02:10: Also, ich übertreibe. Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist schön, dass Sie,

00:02:18: jeder einzelne von Ihnen, so zahlreich erschienen sind und du hörst. Also erstens ist dieser Satz

00:02:23: bitte nie wieder von irgendjemandem zu gebrauchen. Und nicht in dieser Obertonigkeit, die ein bisschen

00:02:31: nach Mickey Mouse jetzt schon klingt. Und wenn du dann dich auf der Bühne noch in einer Anspannung

00:02:37: begibst, weil du gerade so eine Prise Lampenfieber bekommst, dann rutscht das noch höher und du

00:02:42: hast das Gefühl, du redest aus der Stirnhöhle. Tu es nicht. Und ich fange jetzt nicht an,

00:02:49: obwohl ich es studiert. Ich könnte es dir beweisen. Ich könnte dir sagen, nein,

00:02:53: du musst es jetzt machen wie die Opernsänger und du bist hier genau richtig, weil du hast

00:02:57: hier eine diplomierte Opernsängerin, die würde dir jetzt sagen und tief in den Bauch,

00:03:03: sonst funktioniert nichts. Und ehrlich, dann gibt es die Damen, die sagen tief in den Bauch geht's

00:03:10: irgendwie noch. Das sieht man in meiner Klamotte und Fernsehen macht sowieso schon sechs, sieben

00:03:16: Kilo mehr auf die Hüfte. Und dann willst du, dass ich in den Bauch atme. Und dann habe ich hinten an

00:03:23: der Anzughose womöglich noch den Sender vom Mikrofon, da bin ich gefühlt 30 Kilo schwerer,

00:03:30: nur weil ich in den Bauch atmen soll. Nein, liebe Businessfrau, du sollst überhaupt atmen. Einatmen.

00:03:39: Und du, liebe Businessman, natürlich auch. Ich zeige dir an einem privaten Beispiel,

00:03:46: wie eigenartig es klingt, wenn du gar nicht atmest oder verschlossen durch die Nase. Hier

00:03:54: kommt das Beispiel und ich weiß nicht, ob du das so hören wollen würdest von deinem Lieblingsmenschen

00:04:00: gegenüber. Achtung, ich atme jetzt durch die Nase ein, ich beiße die Zähne zu. Schatz,

00:04:08: ich liebe dich. Und du hörst, oh Mann, was für ein authentischer, unsouveräner, unromantischer Ton.

00:04:20: Ich mache das Ganze jetzt durch Mundatmung, aber ich klappe es nur auf. Keine Sauerstoffzufuhr,

00:04:27: okay? Jetzt. Schatz, ich liebe dich. Und wenn ich jetzt womöglich aus Versehen die Luft

00:04:37: angehalten habe beim Sprechen, dann hörst du, auch das will Schatz nicht hören. Dein Einatmen

00:04:45: ist die Angel nach dem Blick zu jemandem hin. Dort gehen die Worte hin. Und dein Ausatmen ist,

00:04:56: man würde sagen, der schönste Ausatmen ist Gesang. Und in deinem Fall solltest du nicht singend auf

00:05:03: der Bühne stehen, sondern sprechend, würde ich sagen, deine liebenden Worte sind das Schönste,

00:05:08: was du jetzt auf Luft legen kannst. Achtung, wir machen das mit warmherzigem Einatmen durch den

00:05:15: Mund, okay? Schatz, ich liebe dich. Und du hörst jetzt auf einmal die Knochen und den Mundraum.

00:05:28: Und du würdest aber nicht sagen, hey, ja genau, ich höre die Knochen und den Mundraum,

00:05:33: sondern du würdest sagen, oh, das klingt so schön romantisch warm. Und wenn du Vertrauen zu Kunden

00:05:43: aufbauen willst, hat das natürlich auch was von sympathischer Verbindung, wenn du guckst,

00:05:50: atmest, sprichst und nichts davon weglässt. Und hast du schon eine Idee? Ist dein Atem bockig?

00:06:01: Bist du bockig mit deinem Atem? Ist dir das alles zu laut, was du sagen würdest,

00:06:08: wenn du mal so richtig pfeffermäßig eingeatmet hast vorher? Hast du das Gefühl,

00:06:14: du musst mich gleich anschreien? Nein, stimmt nicht. Aber wenn wir jetzt mal nicht den Bauch

00:06:22: einziehen für die Bikinifigur oder irgendwie so, wenn wir nicht krumm sitzen im Homeoffice

00:06:29: und so weiter, Tagungsstuhl auch gern genommen, es klappt die Rippen ein und dann redest du wie

00:06:36: die Mozartbüste auf einem nicht benutzten Flügel, dieser Gipskopf, weißt du? Da geht drunter nichts

00:06:43: mehr an Luft. Spürst du das? Auch das klingt, als wäre ich einen Meter groß. Ich klappe es jetzt

00:06:49: für dich wieder aus und auf der Stelle, ohne dass ich viel dazu eingeatmet habe, hast du wieder die

00:06:54: volle Bandbreite, weil du hast wieder die volle Anja-Länge im Atem. Ist das übertrieben? Babys

00:07:04: würden sagen, nö. Die können natürlich noch nicht sprechen, aber die haben ja nur eine einzige

00:07:09: Chance. Ihre Alarmanlage gegen volle Windel und ich habe Hunger ist Vollgas. Ich bin ja nur so

00:07:19: groß wie ein Brot, also muss ich wirklich alles zünden, was ich an Atem habe und sag nicht,

00:07:26: ich war schon immer ein leiser Mensch. Nö, warst du nicht. Du hast deine Alarmanlage. Ich garantiere

00:07:37: dir, wenn du Leute fragst, Leute, die dich großgezogen haben, die würden sagen, ja genau,

00:07:43: die Nacht zum Tage, völliger Wahnsinn. Der hat nie aufgehört. Die hat die ganze Nacht durchgebrüllt

00:07:50: und man hat es durch fünf Wände gehört. Und du willst mir jetzt sagen, nee, ein Atem wird total

00:07:56: überbewertet und du warst schon immer leise. Nö. Und ehrlich, das, was du jetzt tun kannst,

00:08:05: ist genau das. Nicht dich erinnern, wie du als Baby nicht reden konntest, sondern einfach mal

00:08:10: wieder fetten Atem zu holen für einen fetten, warmen, sympathischen, vertrauten Klang. Das ist

00:08:21: natürlich das totale Gegenteil zur Baby-Alarmanlage, oder? Von 0 auf 100 in sehr, sehr wenigen Sekunden.

00:08:28: Ja, dieses Baby läuft zu Hochform auf. Warum? Na ja, du kannst nicht sagen, ob du gute oder

00:08:38: schlechte Laune hast, ob du dich gerade betreut fühlst oder unwohl. Oder es ist womöglich für

00:08:45: das Baby sowas wie Montagmorgen. Und ehrlich, warum ist dieser Klang so durchdringend nervig?

00:08:53: Weil dieser kurze Mensch mit diesen kurzen Füßen und der vielleicht auch kurzen Zündschnur hat dazu

00:09:00: leider noch sehr, sehr kurze Stimmbänder. Stimmbänder? Machen wir jetzt einen Anatomie-Exkurs?

00:09:08: Aber nur ganz kurz. Legen Sie bitte zwei Fingerchen links und rechts neben die Kehle,

00:09:14: das ist im Hals, vorne in der Mitte. Das, was man bei Männern so schön sieht,

00:09:18: was meine Oma Bierzähler nannte. Also wenn du schluckst, mach mal,

00:09:23: dann siehst du womöglich bei Herren besser als bei Damen wegen hormonell ausgeprägtem Kehlkopf

00:09:34: diesen Kehlkopf zucken. Du spürst es aber mit den Fingern. Und wenn du dort einfach ganz kurz sagst,

00:09:40: hoho, dann spürst du Vibration. Und die in bestimmter Tonhöhe, somit für dich in bestimmter

00:09:49: Stimmlage. Mini-Exkurs zum Baby, 6 mm Stimmbandlänge, sehr, sehr kurz. Nicht nur die Zündschnur,

00:09:58: sondern auch das Stimmband. Und das macht den Ton zu einer Alarmanlage. Die Frauenstimme 15 mm,

00:10:06: die Männerstimme 25. Oder eben irgendetwas dazwischen, weil es von Körper zu Körper

00:10:15: unterschiedlich ist. Dadurch hast du aber eben eine sehr hohe oder eine mittlere oder eine sehr tiefe

00:10:22: Stimmlage. Ja, und dann bist du natürlich noch 1,50 m oder 2,50 m groß, 50 cm breit oder 2,50 m

00:10:32: breit. Und ja, dann hast du natürlich Volumen in deiner Klangausprägung, also Kontrabass oder

00:10:39: Cello oder Geige. Und das sage ich überhaupt nicht spöttisch, sondern das hat mit Knochen zu tun,

00:10:46: das hat mit Atemmenge zu tun. Und du wirst bemerken, wenn du Menschen betrachtest und

00:10:53: dann hörst, passt das zusammen oder nicht. Also sieht Adele aus wie ihre tiefe Stimme? Sieht Billie

00:11:02: Eilish aus wie ihre hauchige Stimme? Ist deine Kollegin kongruent in wie sie aussieht und wie

00:11:10: sie klingt? Und wie ist das bei dir? Zufrieden mit deiner Stimmanatomie? Und natürlich ist Stimme

00:11:21: nicht nur das, was in deinem Hals stattfindet. Stimme ist auch das, was Kopf aufwärts an

00:11:28: wunderbaren Schädel, Knochen, Rachen, Gaumenraum bis hin zur Lippe hinaus. Warst du dolle? Das

00:11:40: liegt nur am Mikrofon. All diese Buchstaben, die du in deinem Mundraum mit deinen Wangen,

00:11:46: vielleicht gar nicht so mit deiner Mimik, aber auf jeden Fall auch mit Zunge und all

00:11:52: diesen ganzen wunderbaren Dingen tust, all das macht dich und dein Klangbild aus. Also

00:11:58: solltest du sagen, naja, die Anatomie hat mir die Stimme ein bisschen zu hoch gemacht, würde ich

00:12:06: erst mal sagen, um den Kreis zu schließen, bist du sicher und atmest du schon. Und beißt du die

00:12:13: Zähne zu, als gibt's kein Morgen beim Atmen, dann klingt deine Stimme sehr viel höher, als du

00:12:18: möchtest. Somit lass uns deine Stimme lüften. Hier kommen deine Stimmfeuerminuten für mehr Atem und

00:12:27: ich hoffe, es macht aus deinem Klang das, was du möchtest. Warm, sympathisch, sonnig, strahlend

00:12:34: nach draußen. Atme, atme durch, atme beim Sprechen, atme, um zu strahlen. Wir üben das

00:12:42: genau jetzt. Mach dich aufrecht und ein aus, ganz langsam. Go!

00:12:48: Zum Nabel.

00:13:04: Bisschen schneller.

00:13:21: Ein, ein, aus, aus. Nase, Nase, Mund, Mund. Nase, Nase, Mund, Mund.

00:13:37: Und jetzt durch die Schnute.

00:13:52: Nochmal zum Nabel.

00:14:09: Du kannst nicht genug langen Atem haben, dann gehen die Show Notes und wiederhole.

00:14:33: PS. Eine kleine Lobeshymne an deinen neuen Einatem. Er ist die Energiebombe für dich.

00:14:46: Kraftvoller Einatem ist die Explosion von Energie in deinem Körper, die dich genau so positiv auf

00:14:54: die Bühne bringt und über die Bühnenkante, weil du so wunderbar strahlst. Einatem ist

00:15:01: ein Charisma-Booster. Du wirkst magnetisch, weil du Verbindung zu deinem Publikum aufgenommen hast

00:15:08: und dieses Publikum wird deiner Performance sehr gespannt lauschen. Und Einatem ist für

00:15:15: deinen Startschuss einer Rede die Garantie für Selbstvertrauen. Ein ganz bewusster Einatem stärkt

00:15:22: deine Selbstsicherheit, ergibt dir das Gefühl, voll und ganz auf dieser Bühne angekommen zu

00:15:27: sein. In deiner Haltung, mit deiner Botschaft und das klingt immer überzeugend. Na, habe ich

00:15:36: dich überzeugt? Wirst du es probieren? Mit dir und deinem Atem? Ich freue mich, dass du hier warst

00:15:43: bei Stimmfeuer. Wenn du Fragen hast, schick mir eine Mail, hol dir einen Stimm-Espresso. Ich freue

00:15:49: mich auf dich. Deine Anja.

00:15:51: Ja.

00:15:52: auch

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